Bergtourentipps - Aktivhotel Central

Bergtourentipps

 - TourentippsVeröffentlicht am 07.03.2016

Egal ob Sommertouren oder Winterwanderungen ihr Bergwanderführer Stefan ist immer für sie da!

Ich möchte Sie gerne im Wandergebiet „Erste Ferienregion im Zillertal“ begrüßen. Ich, als geprüfter Bergwanderführer des Landes Tirol, helfe Ihnen gerne bei der Planung und Auswahl Ihrer Wander- und Bergtouren. Dazu möchte ich Ihnen vorweg diese schriftlichen Tipps geben. Wenn Sie ein persönliches Gespräch mit Ihrem Wanderführer suchen, melden Sie sich einfach an der Rezeption.

Berg heil und schöne Urlaubstage wünscht Ihnen Ihr Bergwanderführer Stefan Kofler!

Wandern kann so schön sein. Aber oft verdirbt man sich die Freude durch falsche oder unzureichende Vorbereitung. Mit diesen Outdooractive-Tipps kann nichts mehr schief gehen.

Die richtige Fitness:

Eine gute Fitness verbessert die Gesundheit und macht vor allem das Wandern mit einem schweren Rucksack um einiges leichter und schöner. Sich fit machen kann man eigentlich überall und in jeder Situation. Hat man zum Beispiel Kinder, kann man sie in das Trainingsprogramm mit einbeziehen – indem man sich einen „offroad“-tauglichen Kinderwagen besorgt oder einen Kid-Carry-Backpack. Für den Fernsehjunkie empfehlen sich Kniebeugen zum Tatort. Ausdauerndes Kniebeugentraining gilt überhaupt als die beste Vorbereitung für eine schwere Rucksacktour. 

Die richtige Tourenplanung:

Zu weit, zu lang, zu hoch sollten Wanderungen niemals sein. Diese Grenze ist natürlich individuell verschieden. Trotzdem wird auch der flotteste Wanderer bei extremen Witterungen keine rechte Freude an seiner Tour haben. Steigungen sollte man sich für den Morgen oder den späteren Nachmittag aufheben. Flache Teile der Wanderung können auch in die Mittagszeit gelegt werden. Genauso wichtig wie das Wissen um die richtige Wanderzeit ist es, den Weg zu kennen. Eine gute Karte, noch besser ein gps-track auf dem entsprechenden Gerät machen es fast unmöglich, unnötige zusätzliche Kilometer zu laufen. Gute Tourenbeschreibungen gibt es natürlich hier bei www.outdooractive.com. 

Der richtige Partner:

Genauso wichtig wie die richtige Route ist die richtige Wandergesellschaft. Mit den Partnern sollte man zusammen die Ziele und Routen festlegen. Alle sollten ähnlich begeistert von dem Ziel, der Anstrengung und unter Umständen dem gemeinsamen Abend im Zelt sein.

Der richtige Schuh:

Man findet mittlerweile an jeder Ecke Wanderschuhe. Aber ein Wanderschuh ist nicht gleich ein Wanderschuh und Füße sind auch nicht immer gleich Füße. So sollte man sich Schuhe am späteren Nachmittag oder nach einer kurzen Wanderung kaufen, weil dann die Füße breiter und eingelaufener sind als am Morgen. Haben die Füße nicht die genau gleichen Größe, sollte man sich am größeren orientieren. Überhaupt empfiehlt es sich, Wanderschuhe eher eine halbe Nummer größer zu kaufen, da die Zehen so mehr Spielraum beim Bergablaufen haben. Weiterhin ist es wichtig, dass der Schuh eine gute Sohle aus einem Gummiverbund besitzt und am besten wasserdicht ist. Ein guter Schuh kostet Geld und hält dafür ein Leben lang.

Die richtige Kleidung:

Wasser ist der Feind des Wanderers. Oberste Priorität hat es deshalb, trocken zu bleiben. Am einfachsten ist es, die Wettervorhersagen zu beachten. Wenn man doch vom Regen überrascht wird, sollte man Regenkleidung dabei haben. Am besten eine leichte, gut verstaubare Regenjacke und noch besser eine dazugehörige Hose. Beides nimmt im Rucksack (der übrigens auch regendicht sein sollte) nicht viel Platz weg. Den Rucksack öffnen sollte man niemals in direktem Regen, da schon ein wenig Feuchtigkeit ausreichen kann, um die guten Butterbrote ungenießbar zu machen. Gegen Hitze und Kälte gleichermaßen schützt die “Zwiebeltechnik”. Sie hilft z. B. auch bei Aufstiegen, schnell die Kühlung des Körpers zu erhöhen, indem man sich von ein bis zwei Lagen trennt. Man schwitzt weniger und kommt schneller voran. Kurz vor dem Gipfel kommen die Lagen wieder drauf und schon ist man vor dem Wind geschützt. Genial einfach.

Das richtige Packen:

Es geht hier darum, die richtige Mitte zwischen zu viel und zu wenig zu finden. Man sollte nicht zu viel „Gefahren“-Kleidung einpacken. Im Sommer ist eine Jacke für Temperaturen bis -20 nicht sehr sinnvoll. Proviant ist zwar wichtig, aber wer am Schluss immer mit geschmierten aber nicht gegessenen Broten am Ziel ankommt, macht was falsch. Dasselbe gilt für die 1,5 Liter Wasserflasche, die einem zwar ein gutes Gefühl aber dafür eben auch einiges an Gewicht mit auf den Weg gibt. Zelte, Ruck- und Schlafsäcke aus Opas Zeiten sind oft schwerer als ihre modernen Enkel. Sicher kostet so ein Upgrade oft einige Euro, weshalb man mit den schwersten Ausrüstungsgegenständen, wie z. B. dem Zelt beginnen sollte und sich irgendwann bis zur Stirnlampe durchgearbeitet hat. Das Ziel sollte sein, dass die komplette Ausrüstung auch für längere Touren am Schluss nicht mehr als 8 kg wiegt.

Der richtige Proviant:

Belegte Brote sind zwar der Klassiker des Rucksacks, sind aber oft mit schwerverdaulichen Aufschnitten belegt. Der Körper muss viel Energie aufwenden, um an die Nährstoffe zu kommen, und das merkt man dann leider auch oft in den Beinen. Fruchtzuckerhaltige Nahrung macht da weniger Probleme. Trockenobst, Traubenzucker, Äpfel usw. geben sofort Energie und steigern die Leistung während der Tour. Am Abend braucht der Körper dann allerdings etwas Ordentliches: Fett, Proteine und Kohlenhydrate sind wichtig, um die verbrauchten Reserven wieder aufzufüllen.

Die richtige Vorbereitung:

Richtig große Touren sollten früh genug geplant sein. Sonst wird meist nichts mehr daraus. Die besten Abenteuer passieren nicht aus Zufall und auch nicht unvorbereitet. Deshalb sollte man sich genau überlegen welche großen Ziele man sich für das kommende Jahr steckt. Wer auf den K2, zum Yukon oder dergleichen möchte, braucht sogar noch mehr Zeit. Hinzu kommt das psychologische Moment. Hat man eine Tour mit Freunden bereits Monate zuvor geplant, ist es sehr unwahrscheinlich, am Abend vorher den Anruf zu erhalten: „Du, ich habs mir anders überlegt, ich geh morgen doch lieber zum FC.“

Das richtige Rahmenprogramm:

Oftmals wandert man durch eine wunderschöne Landschaft und ist sich gar nicht darüber bewusst, was es hier alles zu sehen gibt. Deshalb sollte man sich bei der Tourplanung Zeit für die Dinge abseits des Weges nehmen. Informationen über die Sehenswürdigkeiten, Besonderheiten und Freizeitmöglichkeiten entlang einer Strecke sind schnell eingeholt und machen eine Wanderung noch erlebnisreicher und spannender.

Die richtige Motivation:

Immer dieselbe Route, der gleiche Berg, dasselbe Gebiet… Irgendwann wird´s langweilig. Um bei Wanderlaune zu bleiben, sollte man sich ab und zu mal eine neue Wanderregion vornehmen. Neue Herausforderungen, neue Wege und neue Eindrücke machen das Wandern wieder interessanter. Darüber hinaus sollte man aber seine direkte Umgebung nicht vernachlässigen. Um nicht am Wochenende eine Ausrede zum Auf-der-Couch-sitzen zu haben, legt man sich einfach fünf bis zehn Touren im Umkreis von einer Stunde Fahrzeit zurecht. Auf diese kann man zurückgreifen, wenn das Wetter perfekt und die Lust da ist, aber eine andere Tour zu aufwändig ist oder zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde.

„Berg heil“ BWF Stefan Kofler

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